Mental Health Days

Am 11. und 12. Februar 2026 fanden am Camillo Sitte Bautechnikum die Mental Health Days statt. Im Mittelpunkt standen zwei intensive Tage, an denen psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schülern bewusst thematisiert wurde.

Die Mental Health Days sind ein präventives Bildungsformat zur Förderung der psychischen Gesundheit an Schulen. Ziel dieser Initiative ist es, psychische Gesundheit sichtbarer zu machen, offen über Belastungen und Herausforderungen zu sprechen und die psychische Gesundheitskompetenz zu stärken. Die Mental Health Days werden als schulisches Präventionsangebot umgesetzt und sollen helfen, Wissen aufzubauen, Unsicherheiten abzubauen und Orientierung zu geben.

An beiden Tagen wurde die gesamte Schulgemeinschaft eingebunden: Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrpersonen und Schulleiter. Für alle Jahrgänge wurden altersgerechte Workshops angeboten, in denen zentrale Themen der psychischen Gesundheit behandelt wurden. Diese Workshops dienten dazu, ein Bewusstsein für Herausforderungen zu schaffen, Informationen zu Belastungsfaktoren zu vermitteln und den jungen Menschen praktische Strategien im Umgang mit schwierigen Situationen zu geben.

Welche Themen dabei besonders relevant sind, zeigt auch das Plakat, das die Schülerinnen und Schüler selbst gestaltet haben. Darauf werden unter anderem Stress, Leistungsdruck und Prüfungsangst sichtbar, also Belastungen, die im Schulalltag häufig vorkommen und sich stark auf das Wohlbefinden auswirken können. Ebenso werden Ängste und Existenzängste angesprochen. Auch Depression und depressive Verstimmungen sind als Thema am Plakat präsent. Zusätzlich werden Suizidalität und der Umgang mit sehr belastenden Gefühlen genannt, ebenso Selbstverletzung. Darüber hinaus greifen die Schülerinnen und Schüler Themen wie Handy und Internetabhängigkeit, Social Media, Körperbild und Essstörungen sowie Sucht auf. Das Plakat macht damit deutlich, wie viele Lebensbereiche psychische Gesundheit betreffen kann.

Ein zentrales Anliegen der Mental Health Days ist es, Stigmatisierung abzubauen und über psychische Gesundheit so selbstverständlich sprechen zu können wie über körperliche Gesundheit. Gleichzeitig wird betont, dass es Unterstützung und professionelle Anlaufstellen gibt, wenn man Hilfe braucht.

Die Mental Health Days setzten damit an unserer Schule ein klares Zeichen für Hinschauen, Wissen aufbauen, darüber reden und Wege zu Hilfe kennen.