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Festival-Möbel im Rahmen der Klima Biennale 2026
Im Schuljahr 2025/26 beteiligte sich das Camillo Sitte Bautechnikum am Projekt „Festival-Möbel“, das vom HOPE Raumlabor der TU Wien im Rahmen der Klima Biennale 2026 – Reclaiming the Streets organisiert wurde. An dem Projekt wirkten Lehrpersonen des Camillo Sitte Bautechnikums sowie Schülerinnen und Schüler der Klassen 3DHBT, 3BHBT und 2BHBT mit. Die Möbel wurden gemeinsam mit Studierenden der TU Wien entwickelt und anschließend am Bauhof des Camillo Sitte Bautechnikums umgesetzt.
Das Projekt verfolgte das Ziel, den öffentlichen Raum gemeinsam zu gestalten und mobile, visuell markante Festival-Möbel zu entwickeln. Im Mittelpunkt standen dabei vier thematische Bereiche: Erd-Möbel, Wasser-Möbel, Feuer-Möbel und Luft-Möbel. Die Entwürfe entstanden in Zusammenarbeit zwischen Studierenden der TU Wien, dem HOPE Raumlabor, den Künstler:innen Julia Haugeneder und Tim Guckelberger sowie Schülerinnen und Schülern des Camillo Sitte Bautechnikums und der Fachmittelschule 10.
Die Festival-Möbel wurden als künstlerische Ausstellungsobjekte konzipiert, die die vier Elemente auf unterschiedliche Weise aufgreifen. Die entstandenen Objekte sollten nicht nur betrachtet werden, sondern auch als kleine Ökosysteme und erfahrbare Kreisläufe im öffentlichen Raum wirken. Im Zentrum des Projekts stand die Verbindung künstlerischer, sozialer, nachhaltiger, biologischer, physikalischer und handwerklicher Fragestellungen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie Klimawandel und gebaute Umwelt nicht nur theoretisch, sondern unmittelbar erfahrbar gemacht werden können. Das Projekt entwickelte dazu sogenannte „Klimamöbel“ als Lernumgebungen im öffentlichen Raum. Die gestalteten Strukturen wurden mit dem Ziel entworfen, langfristig nutzbar zu sein.
Die Präsentation der Festival-Möbel fand am 5. Mai 2026 im Rahmen eines Festakts am Vorplatz des Camillo Sitte Bautechnikums statt. Partner des Projekts waren das HOPE Raumlabor #Bildungslandschaften im Klimawandel, das Camillo Sitte Bautechnikum sowie die Fachmittelschule 10.
Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Studierenden, Künstler:innen und Forschenden an realen Fragestellungen arbeiten können. Gleichzeitig bot es die Möglichkeit, handwerkliche Fähigkeiten, kreative Ideen und die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie Klimawandel und öffentlichem Raum miteinander zu verbinden.
Die entstandenen Festival-Möbel wurden Teil der Klima Biennale 2026 und leisteten einen sichtbaren Beitrag zur Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raums.